Arbeitsgruppe 5: Intelligente und effiziente Nutzung von Open Data in Wissenschaft/Forschung und Wirtschaft

Forscher und Entrepreneure diskutieren die Chancen und Voraussetzungen für den transdisziplinären Einsatz großer Datenmengen in Wissenschaft und Forschung und Wirtschaft.

Aufgabe

Wissen teilen, um es zu vermehren und in technologischen Fortschritt zu verwandeln – nie war dieser Schritt technisch so einfach und gesellschaftlich so notwendig wie in Zeiten des digitalen Wandels. In der AG 5 der Plattform Digitalisierung in Bildung und Wissenschaft werden durch eine Gruppe von national und international renommierten Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis die Implikationen des digitalen Wandels für die wissenschaftlich motivierte Arbeit mit großen Datenmengen diskutiert. Die Mitglieder, unter ihnen erfahrene Forscherinnen und Forscher aus unterschiedlichen Disziplinen sowie Startup-Gründer, beschäftigen sich auf Grundlage eigener praktischer Erfahrungen, Forschungsergebnisse und unternehmerischer Expertise, mit der Frage, wie sich durch die stetig zunehmende Verfügbarkeit offener Daten die transdisziplinäre Arbeit an wissenschaftlichen Fragestellungen gestalten lässt. Debattiert wird das Thema nicht allein vor dem Hintergrund der damit einhergehenden wachsenden Anforderungen an moderne IT-Infrastrukturen. Im Fokus der Debatten dieser AG steht zudem die Frage, wie sich die neuen curricularen Anforderungen an cloudbasiertes, kollaboratives wissenschaftliches Arbeiten in den Studienordnungen deutscher Hochschulen und Fachhochschulen verankern lassen.

Ergebnisse 

Schon heute wird durch junge Entrepreneure in der an Bedeutung gewinnenden Startup-Szene ebenso wie in etablierten Unternehmen das Potential von offenen Daten erkannt und genutzt. Während in der Wirtschaft, in kleinen und mittelständischen Unternehmen ebenso wie in transnationalen Konzernen, die Möglichkeiten, die mit der zeitlich und räumlich ungebundenen Nutzung von Open Data für die effiziente Teamarbeit einhergehen, genutzt werden, gilt es insbesondere, die Universitäten und Forschungseinrichtungen und die dort ausgebildeten jungen Talente verstärkt für die Erfordernisse des kollaborativen Arbeitens zu sensibilisieren. Der Arbeitsgruppe stehen Best-practice-Beispiele aus der Linguistik, der Materialwissenschaft und der Altertumskunde zur Verfügung. Diese Forschungsprojekte zeigen, dass der Nutzten von Open Data für Wissenschaft und Forschung bereits heute in der deutschsprachigen Forschungscommunity erkannt und angewandt wird.

Mitglieder

Die Arbeitsgruppe wird geleitet von Dr. h.c. Peter Wittenburg, Mitglied der Research Data Alliance, Max-Planck-Gesellschaft. Neben dem studierten Linguisten ergänzen ein knappes Dutzend weiterer Akteure von namhaften Universitäten und Forschungseinrichtungen die Debatten in dieser Arbeitsgruppe und bereichern mit ihren Impulsen die Arbeit der Plattform.