Arbeitswelten der Zukunft auf der re:publica

„We can WORK it out" versprach die Subkonferenz des diesjährigen Wissenschaftsjahres „Arbeitswelten der Zukunft“ auf der re:publica. Bundesministerin Anja Karliczek machte ihr Engagement für das Thema Digitalisierung in ihrer Eröffnungsrede deutlich.

KIBA auf der re:publica

Wissenschaftskommunikation mal anders: Auch Bundesbildungsministerin Anja Karliczek ließ sich ihren persönlichen KIBA mischen.

BMBF/Hans-Joachim Rickel

Seit 2007 treffen sich Expertinnen und Experten mit dem interessierten Publikum auf der re:publica, um einen kritischen Diskurs zum Stand der Digitalisierung zu führen. In diesem Jahr fanden nach Angaben der Veranstalter 9.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Weg nach Berlin. Neben hochkarätigen Vorträgen der Keynote Speaker gab es auf der dreitägigen Veranstaltung viel Platz für die eigene Mitgestaltung und digitale Erlebniswelten. In verschiedensten Workshops waren die Besucher gefragt. Aufgegriffen wurden innerhalb der Arbeitsgruppen Fragen wie: Welche Kinderrechte müssen zukünftig in der digitalen Welt geschützt werden? Welche Anforderungen stellt "agiles Projektmanagement" an Unternehmen? Welche digitalen Geschäftsmodelle muss es morgen geben? 

Das BMBF auf der re:publica

Ein Highlight: Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung, eröffnete passend zum Wissenschaftsjahr 2018 "Arbeitswelten der Zukunft" die Subkonferenz "We can WORK it out" auf der diesjährigen re:publica, die vom 02. bis 04. Mai in Berlin stattfand. Die Bundesbildungsministerin besuchte auf der Konferenz unter anderem KIBA (Künstliche Intelligenz-Berufs-Agentur), eine künstlerisch-wissenschaftliche Installation. Auch sie beantwortete, wie Hunderte anderer Besucherinnen und Besucher, zehn Fragen zu digitaler Aufgeschlossenheit und entsprechenden Fähigkeiten. Die interaktive Installation vereinte wissenschaftliche Open Source Datensätze mit künstlerischen Prognosen und mischte den Gästen ein individuelles Elixier aus Kirsch- und Bananen-Saft – eben KIBA – mit unterhaltsamen Handlungsempfehlungen für die digitale berufliche Zukunft.

Diversity auf der re:publica 2018

Einen stimmungsvollen Eindruck der zukünftigen Arbeitswelten lieferte die re:publica 2018.

VDI/VDE-IT/Stoll

Das Wissenschaftsjahr 2018 stellt auf der Konferenz Roboter vor, die zum Quiz einladen.

Das Wissenschaftsjahr 2018 stellt auf der Konferenz Roboter vor, die zum Quiz einladen.

BMBF/Rickel

Bühne der republica

POP - Power of People: Der Mensch ist und bleibt der Mittelpunkt der Arbeitswelten.

BMBF/Rickel

Breites Publikum für wichtige Themen

Die Subkonferenz, die jedes Jahr einem anderen Schwerpunktthema gewidmet ist, hatte eine breite Palette an Themen zu bieten. Insbesondere die Podiumsdiskussionen der Teilveranstaltung "We can WORK it out", in denen die Zusammenarbeit von Menschen und Robotern bzw. Algorithmen in der Zukunft im Fokus standen, waren sehr gefragt. Der Grundtenor vieler Diskussionen war durchaus positiv. Auch zukünftig wird das Ziel wirtschaftlichen Handelns sein, gute Produkte und Dienstleistungen zu erstellen. Selbstverständlich werden weiterhin Technologien eingesetzt, um dem Menschen die Arbeit zu erleichtern. Außer Frage steht jedoch nach wie vor, dass der Mensch aufgrund seiner Erfahrungen und seiner komplexen Fähigkeiten oftmals bessere Entscheidungen treffen kann als künstliche Intelligenz.