Besser leben durch Digitalisierung

Die Digitalisierung entlastet die Menschen in ihrem Alltag spürbar. Innovative Lösungen machen das Leben sicherer und komfortabler: Sie fördern die Gesundheit, unterstützen zuhause oder unterwegs im Straßenverkehr.

Digitale Innovationen sorgen für ein gesundes und selbstbestimmtes Leben und sichere Mobilität.

Gesundes, selbstbestimmtes Leben

Gute Gesundheit ist wichtig für ein selbstbestimmtes Leben. Daher ist es eine gesellschaftliche und politische Aufgabe, die Gesundheitsversorgung auf hohem Niveau zu sichern und für alle bedarfsgerecht zu gestalten. Mit Hilfe von Telemedizin, modernen E-Health-Anwendungen und digitalen Innovationen in der Medizintechnik können Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegekräfte ihre Patientinnen und Patienten künftig besser versorgen. Dabei entstehen digitale Innovationen  in allen Bereichen der medizinischen Versorgung: Roboter unterstützen chirurgische Operationen und sorgen für eine präzise und schonende Behandlung. Vernetzte Operationssäle liefern dem Personal die richtigen Informationen zur passenden Zeit. Steuerbare Implantate, Orthesen und Prothesen ermöglichen ein weitgehend selbstständiges Leben mit hoher Lebensqualität. Aber neue technische Assistenzsysteme unterstützen auch die Pflege. Davon profitieren nicht nur die Pflegebedürftigen, sondern auch ihre Angehörigen und die Pflegekräfte. Der Austausch von sensiblen Daten muss dabei sicher sein – dies ist eine entscheidende Voraussetzung für eine hochwertige digitalisierte Versorgung, die von den Menschen akzeptiert wird.

Selbstbestimmtes Wohnen

Gerade für ältere Menschen ist der Verbleib in der eigenen Wohnung und im gewohnten Umfeld sehr wichtig, wenn sie pflegebedürftig werden. Heute stehen immer mehr Assistenzsysteme und „intelligente“ Haustechnik zur Verfügung, um Menschen in ihrer alltäglichen Lebensführung zu unterstützen. Solch eine „hilfreiche“ Wohnung setzt ein geschütztes und stabiles Netzwerk voraus, um beispielsweise Hausautomation, Sicherheitssysteme und Sprach- oder Videosysteme anbieten zu können. Die eingesetzte Technik soll selbstlernend und intuitiv bedienbar sein, zum Beispiel durch Sprachkommandos oder Gesten. Auch robotische Assistenzsysteme sollen den Menschen bei herausfordernden geistigen und physischen Tätigkeiten oder sozialen Interaktionen, z.B. in der Nachbarschaft, unterstützen.

Sichere Mobilität
Ob Pendeln zum Arbeitsplatz, Einkaufen im weit entfernten Lieblingsladen oder die Fahrt zum allwöchentlichen Sportkurs: Um an der modernen Gesellschaft teilzuhaben, bedarf es einer hohen individuellen Mobilität. Das daraus entstehende, komplexe Zusammenspiel aller am Verkehr Teilnehmenden soll natürlich möglichst sicher sein. So wünschen sich viele Menschen mehr Sicherheit beim Autofahren. Neue Fahrassistenzsysteme informieren, warnen und unterstützendaher Autofahrer  und bringen so mehr Sicherheit und Komfort in den Straßenverkehr. Aber auch die Verbindung von Elektromobilität mit dem automatisierten und vernetzten Fahren bietet besonders im städtischen Raum mit hoher Verkehrsdichte die Chance, den Straßenverkehr noch sicherer, effizienter, intelligenter und nachhaltiger zu gestalten. Durch besser vernetzte öffentliche Verkehrsmittel und künftig auch autonome fahrerlose Fahrzeuge profitieren auch diejenigen Menschen von der Digitalisierung, die nicht selbst fahren können oder wollen. Wichtige Aufgaben der Politik sind es, die Forschung für zuverlässige Technik und sichere Systeme voranzutreiben sowie gesetzliche und ethische Fragen des zukünftigen Verkehrssystems rechtzeitig mit allen beteiligten Akteuren zu klären und geeignete Festlegungen national, europäisch und international zu treffen.


Links

Rahmenprogramm Gesundheitsforschung (Stand August 2010, PDF, 8,91 MB)

Forschungsprogramm zur Mensch-Technik-Interaktion „Technik zum Menschen bringen“ (Stand Oktober 2015, PDF, 2,87 MB)

Fachprogramm Medizintechnik Patientenversorgung verbessern - Innovationskraft stärken" (Stand Mai 2016, PDF, 2,72 MB)

Forschungsrahmenprogramm IT-Sicherheit Selbstbestimmt und sicher in der digitalen Welt 2015-2020" (Stand Januar 2016, PDF, 4,14 MB)

Forschungsprogramm „Mikroelektronik aus Deutschland“ (Stand Februar 2016, PDF, 3,84 MB)

Forschungsagenda zum automatisierten Fahren Mein Auto kann mehr" (Stand März 2017, PDF, 11,05 MB)