Das neue Normal: University:Future Festival

Das digitale University:Future Festival findet vom 6. bis 8. Oktober 2020 statt. Die über 160 Speaker des Festivals aus diversen Nationen setzen sich in 66 Vorträgen und 30 Workshops mit dem neuen Normal der Hochschulwelt auseinander. Die Anmeldung ist kostenlos.

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Die Hochschulwelt ist heute eine andere als noch vor kurzer Zeit. Noch nie in der Geschichte der Hochschullehre musste die Wissensvermittlung so schnell und so umfassend umgestellt werden wie zu Beginn der Corona-Pandemie. Die Erfahrungen, die mit der raschen Umstellung auf digitale Lehre gesammelt wurden, bieten auch Chancen für die Zukunft: Welche Szenarien haben sich im digitalen Sommersemester bewährt – und welche nicht? Wie können innovative Methoden und Tools auch in Zukunft die Hochschullehre bereichern? Das sind unter anderem Fragen, die auf dem University:Future Festival erörtert werden.

University:Future Festival – dabei sein

Das University:Future Festival 2020 findet vom 6. bis 8. Oktober 2020 komplett digital statt. Die Teilnahme ist kostenlos.

Am 6. Oktober startet das Festival mit dem BarCamp:Day, einem freien Format, in dem die Teilnehmende Inhalt und Ablauf des Tages selbst entwickeln. Auf dem Conference:Day am Mittwoch, 7. Oktober gibt es Keynotes von EU-Kommissarin Mariya Gabriel, Bundesbildungsministerin Anja Karliczek und Peter-André Alt, Präsident der Hochschulrektorenkonferenz. Am Donnerstag, den 8. Oktober, findet der Workshops:Day des University:Future Festivals statt. Hier können Teilnehmende in längeren Workshops gemeinsam Produkte erarbeiten und voneinander lernen.

Auch jetzt ist es noch möglich, sich aktiv am Festival zu beteiligen - und zwar indem man BarCamp-Sessions einreicht. Eine Übersicht über bereits eingereichte BarCamp-Sessions finden Sie hier.

Ein Auszug aus dem Programm

Die über 160 Redner des University:Future Festivals aus diversen Nationen setzen sich in 66 Vorträgen und 30 Workshops mit dem neuen Normal der Hochschulwelt auseinander:

  • Social robots in education (Ilona Buchem): Der interaktive Workshop zu social robots in der Aus- und Weiterbildung.
  • Wer will was von wem? Motivation, Macht und Nudging in digitalen universitären Lehr-Lern-Räumen (Inga Gryl, Swantje Borukhovich-Weis, Ewa Łączkowska): Eine kritisch-konstruktiv Diskussion über Möglichkeiten zur Steigerung der Motivation von Lernenden in einer digitalen Lehr-Lern-Umgebung.
  • "Rights now" - Rechtliche Herausforderungen für eine digitalisierte Hochschullehre (Marc Göcks, Norbert Kleinefeld, Jens O. Brelle, Janine Horn): Welche rechtlichen Probleme birgt die Digitalisierung der Hochulwelt? Und welche Konsequenzen ergeben sich hieraus?
  • Global Shutdown: Voices from Universities Around the World (Regina Brautlacht, Lurdes Martins, Joseph Owino): Quasi über Nacht standen Universitäten vor der Aufgabe sich auf Online-Learning-Systeme umzustellen. Welche unterschiedlichen Ansätze sich hierbei für Universitäten in Europa, Nordamerika und Afrika ergeben, diskutieren internationale Experten im Rahmen einer Podiumsdiskussion.
  • Lernen als Treiber der digitalen Transformation (Ada Pellert): In ihrer Keynote beschäftigt sich Ada Pellert mit den Möglichkeiten des digitalen Lernens und der digitalen Transformation als Chance für einen aktiven wirtschaftlichen Umbau.