Digital Gipfel-Event 2021: Ausblick Wirtschaft Digital 2030

Der Digital Gipfel 2021 fand dieses Jahr nicht im gewohnten „großen“ Format statt. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat zu einem „kleineren“ Digital Gipfel-Event am 18. Mai 2021 eingeladen. Nach einer internen Diskussion der Bundeskanzlerin mit den Plattformvorsitzenden folgte ein öffentlicher Live-Stream zu den Ergebnissen dieser Runde.

Globale Netzwerke
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„Ausblick: Wirtschaft Digital 2030“ – so lautet das Thema des Digital Gipfel-Events 2021. Am 18. Mai findet auf Einladung von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier ein Austausch mit der Bundeskanzlerin und den Vorsitzenden der zehn Plattformen des Digital Gipfel-Prozesses unter Beteiligung von externen Expertinnen und Expertenstatt.

Als Co-Vorsitzende der  Plattform 7: „Digitale Zukunft: Lernen.Forschen.Wissen.“ ist Bundesbildungsministerin Anja Karliczek in der Gesprächsrunde mit dabei. Für die Plattform 7 steht u.a. das Thema „Datenkompetenzen“ im Mittelpunkt.
 

Live-Stream Digital Gipfel-Event 2021

In einem anschließenden moderierten Gespräch werden Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und Bitkom-Präsident Achim Berg über die nächsten wichtigen Schritte der Digitalisierung diskutieren. Das Gespräch wird am 18. Mai um 11 Uhr öffentlich per Live-Stream übertragen. (Zum Video-Mitschnitt)
 

Statements zu zentralen Zukunftsthemen

Zum Digital Gipfel 2021 haben die Vorsitzenden der zehn Plattformen kurze Videostatements veröffentlicht. Es geht um die spannenden Themen: Künstliche Intelligenz, „saubere“ und innovative Mobilität, Offenheit und Zusammenarbeit als Leitgedanke in der Arbeitswelt (lernende Organisationen), Corporate Digital Responsibility, Mitbestimmung bei digitaler Transformation in Unternehmen, Cloud-Lösungen für Verwaltung (Reaktions- und Skalierungsfähigkeit), sichere Digitale Identitäten sowie Digitale Medien- und Nachrichtenkompentenz (Media Education Plattform).

Zukunftsthema Datenkompetenz

Die Verbindung von Bildung und dem Wissen rund um Daten birgt enorme wirtschaftliche Potentiale. Die Plattform 7 hat deshalb das Thema Datenkompetenzen und die daran anknüpfende „Toolbox Datenkompetenzen“ in ihrem Videobeitrag aufgegriffen.
Anja Karliczek (Bundesministerin für Bildung und Forschung) und Catharina van Delden (CEO Innosabi GmbH) beantworten die Fragen von Leo Marose (CEO StackFuel GmbH).

„Digitale Bildung ist so wichtig wie Lesen und Schreiben. Sie ist der Game-Changer für individuelles Lernen und sie macht Deutschland zu einem modernen wirtschaftlich starken Land. Und Datenkompetenz gehört dazu.“, sagt Anja Karliczek. „Wer datenkompetent ist, hat bessere Jobaussichten und kann sich selbstbewusst in der digitalen Welt bewegen.“ Aus dem Grund stärkt das Bundesministerium für Wirtschaft und Forschung die Datenkompetenzen der Menschen "über ihren ganzen Lebenslauf hinweg" und entwickelt eine Toolbox, die Unternehmen kostenlos zur Verfügung gestellt werden soll.

Und wie können Datenkompetenzen Innovation ermöglichen? Catharina von Delden beantwortet das so: „Die rasant zunehmende Nutzung von Daten hat uns ganz neue Möglichkeiten von Wertschöpfung aufgezeigt. In Innovationsprozessen werden Daten immer wichtiger. Damit wir den Grundstein legen können für eine zukunftsfähige Wirtschaft, müssen wir also Datenkompetenzen aufbauen“. Und ein Aspekt ist ihr hierbei besonders wichtig: sich darauf fokussieren, welche positiven Chancen die Datennutzung bietet und nicht nur Risiken oder negative Auswirkungen sehen. 

Datenkompetenz ist wichtiger Skill

Daten und vor allem der richtige Umgang damit, spielen in unserer digitalen Lern-und Arbeitswelt eine immer wichtigere Rolle. Datenkompetenz (Data Literacy) ist Grundlage und wichtiger Skill der Digitalisierung. Sie beschreibt die Fähigkeiten, mit Daten sachgerecht umzugehen: sie zu sammeln, zu analysieren, zu bewerten, zu interpretieren und die Ergebnisse anschließend zu visualisieren und zu präsentieren.

Data Literacy ist für den wirtschaftlichen Erfolg digital arbeitender Unternehmen ein entscheidendes Kriterium. Unternehmen müssen deshalb dafür sorgen, dass Datenkompetenz nicht nur in den Köpfen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sondern auch in der Unternehmenskultur fest verankert wird.