Durchbruch im Projekt DEAL

Weiterer Meilenstein im Projekt DEAL: Memorandum of Understanding zwischen Wissenschaftsorganisationen und Springer Nature abgeschlossen. 

Studenten in Bibliothek

Thinkstock / Peter M. Fisher/Fuse

Ein breites Bündnis aus akademischen Einrichtungen – gebündelt im Projekt DEAL – und der Verlag Springer Nature haben heute in Berlin ein Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnet, mit dem der Rahmen für einen umfangreichen Open Access-Vertrag gesteckt wurde. Die finale Vereinbarung soll noch in diesem Jahr geschlossen werden.

Damit werden die Weichen dafür gestellt, dass der Zugang zu Springer-Nature-Inhalten für die deutsche Forschungslandschaft substantiell verbessert wird. Im Rahmen des finalen Vertrags erhalten Forschende aus mehr als 700 teilnehmenden Einrichtungen die Möglichkeit, in nahezu dem gesamten Springer Nature-Zeitschriftenportfolio –  etwa 2.500 hybride und reine OA-Zeitschriften –  Open Access zu veröffentlichen. Daneben wird der Lesezugriff auf die Inhalte dieser Zeitschriften gewährt.

Das Memorandum of Understanding mit Springer Nature ist ein weiterer Meilenstein bei der Etablierung von Open Access als Standard des wissenschaftlichen Publizierens. Die Fortschritte im Projekt DEAL erfahren weltweit hohe Aufmerksamkeit, die bereits geschlossenen Vereinbarungen werden international als wegweisend betrachtet.

Das Projekt DEAL wurde von der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen ins Leben gerufen, die die überwiegende Mehrheit der wichtigsten Wissenschafts- und Forschungsorganisationen in Deutschland repräsentiert. Das Konsortium umfasst ca. 700 überwiegend öffentlich finanzierte, akademische Einrichtungen in Deutschland, wie Universitäten, Fachhochschulen, Forschungseinrichtungen sowie Staats- und Regionalbibliotheken. Im Rahmen des Projekts sollen nationale Lizenzvereinbarungen für das gesamte Portfolio an elektronischen Zeitschriften großer akademischer Verlage umgesetzt werden. Weitere Informationen unter www.projekt-deal.de