Fabi & Ed

EdTales Folge 5: Mit Fabi und Ed treffen sich Mittelbau und Hochschulverwaltung. Gemeinsam stellen sie sich einer ganz normal außergewöhnlichen Aufgabe der vernetzten europäischen Hochschulwelt.

FABI & ED

Kollaboration
statt Krise

De En

Online Lehre
und Lernen

Europäische
Hochschule

Hackathons

Open Science

Mentale Gesundheit

KI in der
Hochschule

Online Portfolios

Unternehmergeist

Fabi und Ed sind die hidden champions der Hochschule. Beide sind mit Herzblut dabei, sie als Dozentin und er als Verwaltungsangestellter. Doch digitale Projekte und internationale Kooperationen treiben die Stresslevel nach oben. Nur gemeinsam können sie es schaffen.

Das neue Normal

Fabi ist Dozentin für Data Science an einer technischen Universität, gerade gibt sie ein Seminar zum Thema „Data Mining and Knowledge Discovery“ mit 15 Studierenden. Das macht sie vom Home-Office – dem Esstisch der Familie – aus. Doch nicht nur der Tisch sieht chaotisch aus...

Und nebenbei, ein internationaler Hackathon

Fabi nimmt an einer Universitätssitzung teil. Die TU hat gemeinsam mit 4 weiteren europäischen technischen Universitäten erfolgreich einen Antrag als Europäische Hochschule eingereicht. Nun soll es um die Umsetzung und den Aufbau eines Inter-University Campus gehen. Im Projekt ENHANCE geschieht dies bereits unter Zusammenarbeit führender Technischer Universitäten. Studierende, Mitarbeitende und Forschende werden zwischen den sieben Allianzhochschulen nahtlose (virtuelle, physische und hybride) Mobilität genießen können und transdisziplinär an großen Problemen arbeiten. Welche Rolle Fabi dabei spielen soll, findet sie gerade heraus.

Auf gute Zusammenarbeit

Fabi macht sich ans Werk. Sie ist froh, dass die Organisation des Hackathons nicht allein bei ihr liegt. Sie setzt sich mit Ed vom International Office in Verbindung, um zu sehen, wie sie diese Mammutaufgabe angehen und welche Hilfestellungen als Ressourcen verwendet werden können.

Als sie das International Office der TU aufsucht, findet sie Ed in einem kleinen Büro. Es stellt sich heraus, er allein ist für das International Office zuständig…

Ed, ich habe etwas Sorgen, ob wir die Organisation eines internationalen Hackathons zu zweit stemmen können. Hast du so etwas schon einmal gemacht?

Nein, ist auch mein erstes Mal. Aber ich sehe sowas immer pragmatisch: als virtuelles Event müssen wir uns vor allem um die Technik, die Tools und die Kommunikation kümmern. Ich habe bereits einige Hilfestellungen dazu in Netz gefunden. „Und die Erfahrungen aus früheren Hackathons wie dem DigiEduHack und dem #Semesterhack von HFD und DAAD können uns auch helfen.“

Hast du denn Erfahrung mit dem Aufsetzen solcher Tools auf den Servern der Universität? Ich könnte mir vorstellen, dass da gar nicht so viel möglich ist. Und dann muss es ja auch mit den anderen europäischen Partnern kompatibel sein.

Ich habe es mir zur Mission gemacht, dabei zu helfen die Hochschulverwaltung und den Digital Turn in Einklang zu bringen (lacht). Meine Kollegen und Kolleginnen nennen mich DigitalChangeMaker der Verwaltung, das ist sehr schmeichelhaft. Gemeint sind meine Initiativen zur Einführung digitaler Tools für Hochschulprozesse, meine internen Schulungen für Mitarbeitende dazu und meine Kenntnisse, wie man diese in die Infrastruktur der TU integriert.

Das hört sich gut an. Dann sind wir doch nicht verloren. Ich könnte mir auch vorstellen, dass unsere Partnerhochschulen eigene Erfahrungen dazu haben. Die sollten wir von Anfang an mit an Bord holen. Ich muss die Kontaktdaten der Zuständigen herausfinden, eine Videokonferenz einstellen, einen Zeitplan erstellen und eine Art Lastenheft für den eigentlichen Hackathon erstellen, und…

Schritt für Schritt Fabi. Die Knoten werden sich lösen. Ohne Frage, es liegt eine stressige Zeit vor uns. Aber wir schaffen das! Ich habe mal ein an einem virtuellen Seminar zur Stressbewältigung teilgenommen. Daraus habe ich einige Alltagstricks mitgenommen, zum Beispiel einfach mal kurz die Augen schließen und atmen…

Wertvolle Unterstützung beim Open Science Hack

Fabi und Ed sind mitten in der Organisation des Open Science Hack, der an allen europäischen Allianzhochschulen der TU stattfinden wird. Geplant ist ein Livestream der Hauptbühne aus Deutschland via Internet. Die Teilnehmenden des Hackathons werden aber verteilt über die europäischen Standorte virtuell zusammenarbeiten. Das ist nicht nur eine technische Herausforderung.

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Open Digital Campus und KI-Kompetenzen

Einige Zeit nach dem Hackathon befinden sich Ed und Fabi wieder in einem Meeting der Universitätsleitung. Diesmal präsentieren sie ein Konzept, welches gewissermaßen auch Ergebnis des Hackathons ist. Der „Open Digital Campus“ ist eine Kooperation der Universität mit einem der großen Sponsoren des Hackathons aus dem deutschen Tech-Bereich – eine Public-Private-Partnership. Ziel soll es sein, die KI- und Daten-Kompetenz bei Angehörigen der Universität mit virtuellen Seminaren und zur Verfügung gestellter Software zu fördern. Zudem soll das Thema Offenheit mehr in die Anwendung von KI-getriebenen Lösungen einfließen.

Den Startup-Spirit wecken

Ein zweites sehr wichtiges Ergebnis aus den Erfahrungen des Hackathon setzt Fabi ebenfalls in die Realität um. Fabi möchte ihren Studierenden für den Ausblick nach dem Studium Mut machen: sie nutzt das Format Hackathon nun in Lehrveranstaltungen, um an Beispielen - Ideen der Studierenden - deutlich zu machen, welche Kompetenzen benötigt werden, um aus einer Idee einen Businessplan oder ein institutionell oder zivilgesellschaftlich getragenes Projekt zu machen.