Wissenschaft

Der digitale Wandel verändert auch die Wissenschaft und Forschung. Es entstehen neue Formen der Zusammenarbeit über die Grenzen von Ort, Zeit und Disziplinen hinweg. Digitale Informationen werden als Ressource für die Wissenschaft immer wichtiger.

Konferenz heute

Digitale Chancen in der Wissenschaft

Thinkstock

Das BMBF begleitet den digitalen Wandel in der Wissenschaft an vielen Stellen. Es entwickeln sich neue Publikationsformen wie Open Access, die den Wissensfluss und -transfer erleichtern. In der datenintensiven Forschung werden künftig aber nicht nur exzellente Publikationen die akademische Relevanz belegen, sondern auch der gezielte Auf- und Ausbau effizienter Daten-Infrastrukturen. Dafür dringend nötig sind nationale und europäische Forschungsdateninfrastrukturen. Das BMBF unterstützt und fördert die laufende Debatte zu deren Ausgestaltung, außerdem sowie den Aufbau von Kompetenzen rund um das effektive Management von Forschungsdaten.

Methoden- und Datenräume als Chance

Wenn in der Wissenschaft große Methoden- und Datenräume erschlossen werden, entstehen neue Möglichkeiten, Erkenntnisse zu gewinnen. Digitale Prozesse verändern die Erzeugung, Verteilung, Präsentation und Aufbewahrung wissen¬schaftlicher Informationen. Hier wird spezialisiertes IT-Fachpersonal, werden digital arbeitende Bibliothekarinnen und Bibliothekare, werden neue Akteure wie beispielsweise Datenmanagerinnen und -manager, Datenanalystinnen und -analysten, Datenkuratorinnen und –kuratoren benötigt. Gleichzeitig gilt es, Informationsinfrastrukturen besser zu vernetzen und so das Potenzial, das in Forschungsdaten liegt, noch besser zu nutzen.