Urheberrecht in der Wissenschaft

Was hat Wissenschaft mit Urheberrecht zu tun? Viel. In Forschung und Lehre werden urheberrechtlich geschützte Werke genutzt als auch eigene Werke geschaffen. Was Sie zum Urheberrecht wissen müssen, erklären wir hier.

Ein Überblick für Forschung, Lehre und Bibliotheken

Was hat Wissenschaft mit Urheberrecht zu tun? Viel. In Forschung und Lehre werden urheberrechtlich geschützte Werke genutzt als auch eigene Werke geschaffen. Was Sie zum Urheberrecht wissen müssen, erklären wir hier.

Studentin

Getty Images

Deutschland ist das Land der Dichter und Denker. Forschung und Lehre spielen eine große Rolle. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Disziplinen legen mit ihren Arbeiten das Fundament hierfür. Innovationen und neue Forschungsansätze beziehen sich meist auf bereits vorhandene Forschungsarbeiten, die urheberrechtlich geschützt sind. Auch die Wissensvermittlung in Bildungseinrichtungen wäre ohne Bezugnahme auf die Kunst, die Kultur und die wissenschaftlichen Erkenntnisse von den Kreativen und Denkern unseres Landes gar nicht möglich. Für Hochschullehre und Forschung ist es daher wichtig, kreative Leistungen für diese Zwecke nutzen zu können.

Mit dem Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz (UrhWissG) hat der Gesetzgeber die rechtlichen Rahmenbedingungen, um urheberrechtlich geschützte Werke im Bildungs- und Wissenschaftsbereich zu nutzen, reformiert und u. a. die §§ 60a–60h UrhG eingeführt.

Diese Handreichung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unter Mitwirkung des Deutschen Bibliotheksverbandes e.V. soll eine Orientierung geben, in welchem Rahmen und unter welchen Voraussetzungen urheberrechtlich geschützte Werke für die Lehre und Forschung im Hochschulbereich genutzt werden können. Eine fachkundige Beratung kann hierdurch nicht ersetzt werden.

Urheberrecht in der Wissenschaft Bedeutung und Begrifflichkeiten