Weizenbaum-Institut

Die Digitalisierung verändert unsere Gesellschaft nachhaltig. Auftrag des Deutschen Internet-Instituts ist es, diesen Wandel zu untersuchen und zu gestalten. Im Zentrum steht dabei der selbstbestimmte Umgang mit digitalen Technologien.

„Die Arbeit des Weizenbaum-Instituts trägt dazu bei, individuelle und gesellschaftliche Selbstbestimmung unter den Bedingungen der Digitalisierung zu erforschen, weiterzuentwickeln und dauerhaft zu ermöglichen“, so die Mission des Deutschen Internet-Instituts, das sich nach dem Internetpionier Joseph Weizenbaum benannt hat. „Im Geiste Joseph Weizenbaums erforschen wir die notwendigen Rahmenbedingungen, Mittel und Prozesse für die individuelle und gesellschaftliche Selbstbestimmung in der vernetzten Gesellschaft.“

Diesem Leitbild folgt das Weizenbaum-Institut für die vernetzte Gesellschaft seit seiner Gründung 2017 in Berlin. Das Institut ist ein Verbundprojekt der drei großen Berliner Universitäten zusammen mit der Universität der Künste (UdK), der Universität Potsdam sowie des Fraunhofer-Instituts für offene Kommunikationssysteme FOKUS. Koordiniert wird es durch das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB). Gefördert wird die Forschungsarbeit des Weizenbaum-Instituts vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Am Weizenbaum-Institut forschen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in sechs Themenfeldern:

  • Arbeit, Innovation und Wertschöpfung
  • Verträge und Verantwortung auf digitalen Märkten
  • Governance und Normsetzung
  • Technikwandel
  • Digitale Bildung
  • Partizipation und Öffentlichkeit

Die Arbeitsprinzipien des Weizenbaum-Instituts umfassen neben Offenheit und Nachhaltigkeit vor allem die Interdisziplinarität. So decken die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Promovierenden und Post-Doktoranden des Instituts Disziplinen wie Sozial-, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften ebenso ab wie Designforschung und Informatik. In den Jahren 2018 und 2019 waren zudem knapp 70 Dozenten als Research Fellows am Weizenbaum-Institut zu Gast. 

Weitere Informationen finden Sie hier: