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EwiK

Vor dem Hintergrund des wachsenden Forschungsfeldes der Klimabildung sollen im Projekt EwiK die Ergebnisse bisheriger Interventionsstudien zusammengefasst und quantifiziert werden. Dabei soll unter anderem der Frage nachgegangen werden, welche Methoden, Verfahren, Inhalte usw. tatsächlich zu einer wirksamen Klimabildung beitragen.

Dass menschliche Aktivitäten und Handlungen wesentlich zum Klimawandel beitragen, ist wissenschaftlich belegt. Auch die Folgen für viele natürliche und gesellschaftliche Systeme können inzwischen mit großer Sicherheit bestimmt werden. Seriöse Schätzungen legen nahe, dass uns weniger als zwölf Jahre verbleiben, um der sich anbahnenden Klimakatastrophe durch sofortiges Handeln entgegenzutreten.

Im Rahmen einer hierfür notwendigen Förderung des öffentlichen Bewusstseins für den Klimawandel wird insbesondere der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (BNE) und der Klimabildung eine bedeutsame Rolle zugesprochen.

Dieser Rolle wird die BNE bzw. Klimabildung aber nur gerecht, wenn sie bei den Lernenden nachweisbar ein Bewusstsein für den Klimawandel, dessen Ursachen und Folgen fördert sowie notwendige Einstellungen und Handlungskompetenzen anbahnt. In der Literatur finden sich hinsichtlich einer Förderung entsprechender Ziele zahlreiche Vorschläge. Es stellt sich nun die Frage, welche dieser vorgeschlagenen Methoden, Verfahren, Inhalte usw. tatsächlich wirksam sind. Um diese Frage zu beantworten, werden wir in EwiK die Ergebnisse von existierenden Interventionsstudien zur Klimabildung in allgemeinbildenden Schulen untersuchen. Mittels metaanalytischer Verfahren soll einerseits eine mittlere Wirksamkeit über alle Studien hinweg bestimmt werden und andererseits Moderatorvariablen identifiziert werden, welche Unterschiede in der Wirksamkeit der Studien erklären. Dazu werden die typischen Schritte einer Meta-Analyse durchlaufen: 1) Systematische Literaturrecherche und -selektion, 2) Kodierung der Studien, 3) Extraktion der Effektstärken, 4) Analyse von Moderatoreffekten und 5) Diskussion.

Die Ergebnisse der Meta-Analyse sollen in Form einer wissenschaftlichen Publikation veröffentlicht werden. Zudem sollen die Ergebnisse für Lehrkräfte aufbereitet werden, beispielsweise in Form einer exemplarischen Lerneinheit.

Projektverantwortliche

  • Pädagogische Hochschule Freiburg

Projektleitung:

Jun.-Prof. Dr. Martin Schwichow,
+49 (0)761 682-934, martin.schwichow@ph-freiburg.de

Prof. Dr. Werner Rieß,
+49 (0)761 682-217, riess@ph-freiburg.de

Ansprechperson:

Vanessa Aeschbach,
+49 (0)761 682-934, vanessa.aeschbach@ph-freiburg.de