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Arbeitsgruppe 2: Digitale Bildungsstrategien für die berufliche Bildung von Morgen

Digitale Lehr- und Lernangebote werden die Zukunft der beruflichen Ausbildung bestimmen. Expertinnen und Experten erörtern, wie neue Potenziale in der Lehre entfaltet werden können.

Aufgabe

Die Fähigkeiten und Fertigkeiten, die Auszubildende in der beruflichen Bildung erwerben, müssen kontinuierlich mit dem technologischen und ökonomischen Fortschritt in Einklang gebracht werden. Die Lehrpläne und didaktischen Konzepte in der beruflichen Aus- und Weiterbildung sind entsprechend weiterzuentwickeln. Gleichzeitig benötigen Betriebe, Berufsschulen und Berufsbildungsstätten leistungsfähige digitale Geräte, um eine zeitgemäße Ausbildung anbieten zu können. Lehrerinnen und Lehrer müssen beim Erwerb medienpädagogischer Kompetenzen unterstützt werden.

Zwischenergebnisse

Die AG 2 zeigt anhand eines Exponats, wie mit der Nutzung einer digitalen Lernplattform die theoretische Ausbildung auf dem Feld der Gebäudesystemtechnik mit der praktischen Tätigkeit der Installation verknüpft werden kann. Ein wichtiger Aspekt dabei ist die Integration von Inhalten aus Berufsschule, überbetrieblicher Ausbildung und alltäglicher Arbeit.

Darüber hinaus hat die AG im mehrmonatigen Arbeitsprozess Handlungsoptionen für die betriebliche Bildung von morgen identifiziert und diese mit interessierten Akteuren diskutiert. Im Anschluss an den IT-Gipfel sollen diese weiterentwickelt und im Rahmen einer „Roadmap“ mit konkreten Maßnahmen unterlegt werden.

Mitglieder

Die Präsidenten des Bundesinstituts für Berufliche Bildung (BIBB) und des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser und Hans Peter Wollseifer, haben den Vorsitz der AG 2 inne. Mit ihnen arbeiten hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus der Wirtschaft.

Einbetten und Teilen

Neue Medien ins Lernen zu integrieren ist das Ziel von zeitgemäßer Berufsbildung. „Es ist unser Interesse, die Lernsituationen effizient zu gestalten, damit Auszubildende möglichst viele Kompetenzen aufbauen können“, sagt Friedrich Hubert Esser. Wer neue Technologien im Unterricht nutzt, gewinnt auch an Attraktivität bei den Lernenden. Esser wünscht sich, dass alle Beteiligten jetzt in die Offensive gehen. Der IT-Gipfel soll dafür das Signal geben.

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Einbetten und Teilen

„Das Handwerk ist offen für die Digitalisierung“, sagt Hans Peter Wollseifer. Computer und Internet könnten helfen, neue Märkte zu erschließen. „Handwerk stellt sich schnell auf neue Märkte und Marktanforderungen ein“. Die Arbeit der Handwerker hat sich heute bereits stark verändert: Statt eines Notizblocks benutzen sie Tablets, ein Angebot wird innerhalb von Stunden erstellt. In großen Betrieben ist die Entwicklung schon angekommen, jetzt müssen kleinere und mittlere Betriebe folgen.

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