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Weizenbaum Conference 2025

Zum siebten Mal fand die Weizenbaum Conference statt. Sie ist die renommierte internationale Konferenz des Weizenbaum-Instituts, das sich mit den gesellschaftlichen Auswirkungen des digitalen Wandels befasst. Im Fokus standen Fragen zur demokratischen Regulierung digitaler Transformationen.

Keynote-Speaker Prof. Dr. Claes de Vreese von der Universität Amsterdam bei seinem Vortrag am ersten Tag der Weizenbaum Conference 2025. © Weizenbaum-Institut

7. Weizenbaum Conference: „Empowering People in Online Spaces“

Am 4. und 5. Juni 2025 fand die 7. Weizenbaum Conference in Berlin unter dem Titel „Empowering People in Online Spaces“ statt. Die Konferenz stellte die Rolle digitaler Infrastrukturen für Demokratien und individuelles Wohlbefinden in den Mittelpunkt. Dabei fokussierte sie die Herausforderungen des digitalen Wandels für vulnerable und aktivistische Gruppen sowie demokratische Prozesse in liberalen Demokratien.

Mit rund 300 Teilnehmenden aus über 25 Ländern schuf die Konferenz eine Plattform für internationale und interdisziplinäre Diskussionen mit Expertinnen und Experten, die sich an der Schnittstelle von Mensch und Technologien mit den Auswirkungen der Digitalisierung befassen. Im Raum für soziales Miteinander in Berlin-Kreuzberg setzten sich alle Beiträge der Konferenz mit den Erfordernissen und Möglichkeiten einer zeitgemäßen Regulierung digitaler Technologien auseinander. Dabei ging es um API-Governance und EU-Digitalpolitik, Urheberrecht und partizipative Ansätze in digitalen Transformationen. Bei den Diskussionen war in der Gesamtschau insbesondere ein Fokus auf das Verhältnis von Wissenschaft, Tech-Unternehmen und Regulierung wie etwa dem Digital Services Act zu beobachten.

Gerahmt wurde die Veranstaltung von der Keynote des KI-Experten Prof. Dr. Claes de Vreese von der Universität Amsterdam zum Auftakt sowie dem Abschluss-Grußwort von Dr. Silke Launert, Mitglied des Bundestages und Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt. Beide Beiträge hoben die Bedeutung der internationalen Vernetzung in Wissenschaft und Forschung sowie die Bedeutung der Digitalisierungsforschung allgemein für die verantwortungsvolle Gestaltung der digitalen Transformation im Umgang mit Künstlicher Intelligenz in liberalen Demokratien hervor. Das Schlusspanel gestalteten Vertreterinnen aus Journalismus, Verwaltung und Aktivismus, bei welchem die Vortragenden die Notwendigkeit auskömmlicher Ressourcen für die demokratische Begleitung des digitalen Wandels betonten.

Der Konferenzband steht auf der Seite des Weizenbaum-Instituts im Open Access zur freien Verfügung und bietet allen Interessierten vertiefende Einblicke in aktuelle Forschungsfragen zur demokratischen Regulierung digitaler Technologien.

Moderation des Schlusspanels zum Thema "Digital Policy and Institutional Resilience in Democratic Crisis". Von links: Dr. Clara Iglesias-Keller (Weizenbaum-Institut), Kathy Messmer (Bundesnetzagentur), Maria Exner (PUBLIX) und Beatriz Saab (ISD). © Weizenbaum-Institut

Weiterführende Informationen zum Konferenz-Format und der Weizenbaum Conference 2025 finden Sie auf den Seiten des Weizenbaum-Instituts.